25. Januar 2011

Ulrich Sollmann bei Eclat: Was unsere Körper sagen, wenn wir sprechen.

Am 20. Januar 2011 war Ulrich Sollmann zu Gast bei Eclat. Der renommierte Coach und Berater erörterte, wie Körpersprache gelesen werden kann. Rund 90 Gäste wohnten dem Vortrag bei und stiessen anschliessend bei einem Apéro Riche mit dem Autor und dem Eclat-Team auf das neue Jahr an.

Bei jedem Kommunikationsprozess unterscheiden wir drei Dimensionen: die inhaltliche, die stimmliche und die der Körpersprache. Gemäss einer Studie der University of California UCLA macht der Inhalt genau 7% aus. 38% gehen auf das Konto der Stimme und 55% auf die Körpersprache.

Ulrich Sollmann, eine Koryphäe seines Fachs und bekannt aus zahlreichen Fernsehbeiträgen, zeigte anhand von Beispielen auf, wie das gesprochene Wort von der Aussage des Körpers abweichen kann. Zu diskutieren gab seine Aussage, dass die Körpersprache nicht bewusst gestaltet werden kann, weil sie dann als nicht authentisch und aufgesetzt empfunden würde. Oder auch, dass es keine objektive Rhetorik der Körpersprache gibt. Vielmehr komme es darauf an, achtsam wahrzunehmen, was die eigene Körpersprache beim Gegenüber auslöst. Denn jeder würde die Sprache des Körpers und der Stimme anders interpretieren.

Als illustres Beispiel von Körpersprache wurden auch die Bilder von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung in den Geschäftsberichten angeführt. Sie seien oftmals inszeniert, wirkten unecht und würden damit kein Vertrauen schaffen, meinte Ulrich Sollmann. Es sei wichtig, dass Fotograf oder Art Director mit den zu fotografierenden Personen einen Dialog führen würden. Diese seien sich dem Ausdruck ihres Körpers meist nicht bewusst und seien dankbar für kritische Rückmeldungen.

Der Abend stand unter dem Thema «wortlos»: wortreich klang er aus, mit angeregten Gesprächen mit und unter Kunden, Geschäftspartnern und Freunden.

Event_referent_sollmann.pdf (4MB)

Eclat in Zahlen

33,58

Durchschnittsalter

Suchen