Eclat AG, Seestrasse 78, 8703 Erlenbach T +41 44 914 74 00 info(at)eclat.ch
01. April 2012
Eclat verlegt ihren Standort auf den Zürichsee. Am 30. März wurde der Kaufvertrag für die künftige MS Eclat unterschrieben. Nach einem Umbau ist der Stapellauf des Agenturschiffs für das Frühjahr 2013 angesetzt – pünktlich zum 25-jährigen Firmenjubiläum.
«Mein Wunschberuf als Kind war Kapitän. Das Leben hat eine andere Bahn eingeschlagen, doch die Sehnsucht ist geblieben. Ich bin glücklich, nach 23 Jahren am rechten Seeufer meinem Kindheitstraum ein grosses Stück näher gekommen zu sein.» so Daniel Zehntner, Gründer und Inhaber von Eclat. Am 30. März 2012 hat Eclat den Kaufvertrag für die zukünftige MS Eclat unterschrieben und die Weichen gestellt für den Umzug auf den Zürichsee. Die erste seetaugliche Agentur zu sein, erfordert einige Vorbereitungen und Umrüstungen, und so ist der Stapellauf für das Firmenjubiläum im Frühjahr 2013 geplant.
MS Eclat – Inspiration und Horizonterweiterung
Eclat pflegt eine Unternehmenskultur des leidenschaftlichen Arbeitens, und dies soll die MS Eclat erlebbar machen. «Für und mit Eclat zu arbeiten, soll Spass machen!», so Janine Widler, Head of Consulting. «Ab nächstem Jahr können wir hierfür auf die Inspiration des offenen Wassers und der steten Bewegung zählen.» Probeweise wurden bereits Meetings und Workshops auf dem Zürichsee abgehalten. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv: «Die Weite des Sees ist definitiv horizonterweiternd! Nach dem Ablegen scheinen die Probleme an Land zu bleiben und das Gehirn wird frei für kreative Ideen.», führt Janine Widler aus.
Der eigene Auftritt wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls überarbeitet. Aus «Eclat – brand matters» wird «MS Eclat». Die Wortmarke wird mit einem Anker als Teil des visuellen Auftritts ergänzt: «Der Anker soll verdeutlichen, dass wir bei aller Freiheit, die wir geniessen, nicht an Bodenhaftung verloren haben“, sagt Helm Pfohl, Head of Design.
Norwegisches Postschiff und Stapellauf
Aus Kostengründen war der Erwerb eines ausgemusterten Kursschiffs der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft nicht möglich. Eclat wurde schliesslich durch Zufall in Bergen (Norwegen) fündig: Eine ehemaliges Postschiff konnte günstig übernommen werden. Der tiefe Einstandspreis rechtfertigt die aufwändige Überführung in die Schweiz und die Umrüstung zur Agentur. Aufwändig gestalten sich auch die nötigen Abklärungen zu Bewilligungen und Ankerplätzen mit der Zürcher Seepolizei und der Gemeinde Erlenbach, wo das Schiff nach Geschäftsöffnungszeiten vor Anker liegen wird. «Wir sind zuversichtlich, dass die MS Eclat Anfang April 2013 vom Stapel laufen kann», sagt Daniel Zehntner.
Flexibilität für Kundenmeetings
Der Unterhalt und Betrieb eines Schiffs verlangt von der 17-köpfigen Besatzung ein erhöhtes Engagement. «Jobrotation» bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn es ergeben sich neue Jobprofile, wie z.B. dasjenige des Kapitäns und des Smutje. Ob diese Stellen intern besetzt werden, ist noch offen. Bewerbungen werden jedoch gerne entgegen genommen.
Aus ökologischen Gründen und um die Kursschifffahrt nicht zu beeinträchtigen, wird das Schiff nicht immer in Bewegung sein. Grössere Verschiebungen werden voraussichtlich nur für Kundenmeetings stattfinden – beispielsweise bei Lindt & Sprüngli in Kilchberg oder Swiss Life am Mythenquai. Ansonsten liegt die MS Eclat an genau definierten Orten im See vor Anker. Auf der Eclat-Website werden die GPS-Koordinaten der MS Eclat in Echtzeit angezeigt. Eine App zur Standortbestimmung der MS Eclat ist in Planung.
Nachhaltig wirtschaften – dank der ETH
Eclat verpflichtet sich seit ihrer Gründung sowohl betriebsintern als auch in ihren Beratungsleistungen der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit. Die MS Eclat soll deshalb autark und mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umrüstung steht unter der Leitung des an der ETH angesiedelten Competence Center Energy and Mobility (CCEM). Voraussichtlich wird die MS Eclat nicht komplett auf einen Dieselantrieb verzichten können, auch damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Für Telefon und Internet müssen passende Lösungen gefunden werden. Der laufende Ausbau der mobilen Datenkommunikation erleichtert jedoch dieses Unterfangen.


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