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16. Mai 2012
Für den von Eclat konzipierten und gestalteten SBB Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2011 verfassten sechs zeitgenössische Schweizer
Für den von Eclat konzipierten und gestalteten SBB Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2011 verfassten sechs zeitgenössische Schweizer Autorinnen und Autoren eine ganz persönliche Reisegeschichte. Die Erzählungen von Noëlle Revaz, Rolf Hermann, Monica Cantieni, Peter Stamm, Andrea Fazioli und Aude Seigne nehmen den Leser mit auf eine literarische Reise: von Zufallsbekanntschaften in einer Bahnhofsbar, geheimnisvollen Vorkommnissen im kleinen Bahnhof auf dem Land bis hin zur gedanklichen Freiheit während einer Zugreise. Die Reisegeschichten wurden in alle Landessprachen übersetzt und unter der Regie von Jaël Krebs (Lunik) auch als Podcasts realisiert. Der Schweizer Fotograf Andri Pol porträtierte die Schriftsteller dazu an Orten, die einen Bezug zur jeweiligen Geschichte haben.
Integrierte und zielgruppengerechte Kommunikation
Das Leitmedium des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts zahlt auf die neue Positionierung der SBB ein und ist Teil der übergeordneten Kommunikationskampagne «Unterwegs zuhause». Um die diversen Anspruchsgruppen gezielt anzusprechen wurde dieses Jahr erstmals die Imagekommunikation von der Berichterstattung getrennt. Das Herzstück bildet die Kurzversion mit der Sammlung von Reisegeschichten, ergänzt um ein Vorwort der Unternehmensleitung und mit Infografiken zu den wichtigsten Zahlen und Fakten. Im eigentlichen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht wird umfassend über das zurückliegende Geschäftsjahr berichtet. Er richtet sich an das interessierte Fachpublikum. In der Unternehmensstatistik «Die SBB in Zahlen und Fakten» schliesslich finden sich detaillierte Informationen in tabellarischer und grafischer Form.
Die Reisegeschichten können bei der SBB kostenlos bestellt werden.
10. Mai 2012
Mit dem Straumann Geschäftsbericht 2011 erreicht Eclat einen begehrten Platz auf der Shortlist des BCP Best of Corporate Publishing Award
Mit dem Straumann Geschäftsbericht 2011 erreicht Eclat einen begehrten Platz auf der Shortlist des BCP Best of Corporate Publishing Award 2012. Seit 2003 zeichnet das Forum Corporate Publishing (FCP) mit diesem Preis die besten Unternehmenspublikationen aus dem deutschsprachigen Raum aus.
Der Straumann Geschäftsbericht hat seit der Neukonzeption durch Eclat im Jahr 2006 zum Ziel, die Markenpersönlichkeit von Straumann zu stärken und dient als Leitmedium der Imagekommunikation gegenüber wichtigen Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit. Straumann mit Hauptsitz in Basel erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für Zahnersatzlösungen. Der Geschäftsbericht 2011 stellt die Beisskraft von Mensch und Tier gegenüber und erschafft durch die dramatische Inszenierung der einzelnen Begegnungen kraftvolle Zahnmomente.
Der BCP ist mit über 700 eingereichten Publikationen der größte Corporate Publishing-Wettbewerb in Europa. Die Gold- und Silberpreisträger werden im Rahmen des BCP-Kongresses am 27. Juni 2012 in Berlin gekürt.

02. Mai 2012
«Vom integrierten Reporting bis zur nachhaltigen Medienproduktion» lautete die thematische Klammer beim Proofit-Apéro, zu dem Eclat am 26.
«Vom integrierten Reporting bis zur nachhaltigen Medienproduktion» lautete die thematische Klammer beim Proofit-Apéro, zu dem Eclat am 26. April 2012 gemeinsam mit der Veranstalterin Öbu und weiteren Partnern in den Lichthof des Erlenbacher Schärer-Areals geladen hatte.
Nach einer kurzen Begrüssung durch Thomas Wälchli, Projektleiter Öbu, führte Dr. Joëlle Loos-Neidhart, Neidhart + Schön Group, durch vier kurzweilige Vorträge rund um das Thema des Nachhaltigkeitsreporting. Den thematischen Auftakt des Abends bildete Daniel Zehntner, geschäftsleitender Partner von Eclat, mit seiner Zusammenfassung der Trends der integrierten Unternehmensberichterstattung in der Schweiz. «Eclat hat bereits vor Jahren den Bereich der Nachhaltigkeit als Schlüsselfaktor für langfristigen Erfolg erkannt, das tägliche Agenturgeschäft danach ausgerichtet und seitdem stetig weiter ausgebaut», beschreibt Daniel Zehntner die grosse Bedeutung, die er dem Thema Nachhaltigkeit beimisst.
Elvira Bieri, Direktorin der SGS, der Société Générale de Surveillance Schweiz, leitete die drei wichtigsten Erfolgskriterien eines guten Nachhaltigkeitsreportings her: ihrer Erfahrung nach seien dies in erster Linie die Wesentlichkeit, die Korrektheit und die Robustheit der Berichtsdaten – nicht etwa, wie häufig angenommen, die Vollständigkeit. Im Anschluss daran führte Stefan Baumgartner, Corporate Environmental Manager von Papyrus Schweiz, durch den Logo-Dschungel vom Blauen Engel bis zu FSC und nahm das Publikum mit auf den schmalen Grat zwischen Information und Greenwashing. Die Vortragsreihe beschloss Erwin Oberhänsli, VR-Mitglied und Nachhaltigkeitsbeauftragter der Druckerei Feldegg mit dem Thema «Nachhaltige Medienproduktion – Prozesse, CO2-Reduktions- und Kompensationsmassnahmen». Dabei illustrierte er seine Ausführungen zur Suffizienz mit originellen Live-Zeichnungen via iPad.
Auf eineinhalb Stunden unterhaltsame theoretische Horizonterweiterung folgten konkrete kulinarische Anregungen in Form eines frühlingshaften Buffets. Die rund 70 Gäste trafen alte Bekannte, knüpften neue Kontakte und tauschten beflügelt von soviel Input ihre Gedanken zu Nachhaltigkeit und Erdbeeren aus.
ÜBER PROOFIT
Proofit ist eine Informationsplattform für nachhaltiges Wirtschaften, deren Initiantin und Trägerin Öbu, das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, ist. Mit dem Efficheck erfahren Unternehmen branchenspezifisch, wo sie in Sachen Nachhaltigkeit stehen. Die Infothek bietet Wissenswertes und Nützliches zum nachhaltigen Wirtschaften und zeigt mit Erfolgsbeispielen und Tipps auf, wie sich Unternehmen nachhaltig verbessern können.
26. April 2012
Wie kann ein weltweit tätiges Unternehmen seine Werte in 20 Ländern so verankern, dass sie auch wirklich gelebt werden? Und haben Begriffe
Wie kann ein weltweit tätiges Unternehmen seine Werte in 20 Ländern so verankern, dass sie auch wirklich gelebt werden? Und haben Begriffe wie «Integrität», «Leidenschaft» oder «Toleranz» in unterschiedlichen Kulturen andere Bedeutungen? Zehnder Group hat den diesjährigen Geschäftsbericht als Schlüsselmedium für die Kommunikation der Unternehmenswerte genutzt, hat über Landesgrenzen hinweg zum Gespräch geladen und nahezu alle Mitarbeitenden auf dem Cover porträtiert.
Wertvolle Begegnungen und echte Wertschätzung
Die Bild-Text-Strecke des Geschäftsberichts dokumentiert vier Gespräche über je einen Unternehmenswert zwischen jeweils zwei Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Ländern, die sich im Dezember letzten Jahres eigens dafür getroffen haben. So betrat ein Amerikaner das erste Mal in seinem Leben europäischen Boden, eine Polin lernte die Schweiz kennen und eine Türkin erlebte, wie kalt der Winter in einer schwedischen Kleinstadt ist. Das Cover des Geschäftsberichts 2011 versammelt die Porträts fast aller Mitarbeitenden und erwähnt jeden Einzelnen namentlich – von Edwin Aafjes aus Holland bis zu Andreas Zweifel aus der Schweiz. Der Dank an die Mitarbeitenden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr beschränkt sich so nicht auf die übliche kurze Erwähnung am Ende des Aktionärsbriefs, sondern erhält eine gänzlich neue Strahlkraft.
Geschäftsbericht als Medium für die Strategiekommunikation
Zehnder Group hatte sich im Rahmen eines über drei Jahre angelegten Konzepts bereits vor zwei Jahren dafür entschieden, den Geschäftsbericht 2011 den Mitarbeitenden zu widmen und sie in den Prozess miteinzubeziehen. «Für uns war es enorm wichtig, unsere Wertschätzung jedem Einzelnen gegenüber deutlich zum Ausdruck zu bringen. Der Geschäftsbericht hat sich hierfür als ideales Medium erwiesen», so der CFO der Zehnder Group Dominik Berchtold. Neben der Konzeption und Gestaltung des Berichts moderierte und verfasste Eclat auch die Interviews. Derzeit sind verschiedene Massnahmen in Planung, um den Dialog über die Unternehmenswerte innerhalb der Zehnder Group auch im laufenden Jahr weiterzuführen.
ÜBER ZEHNDER GROUP
Zehnder Group ist führende Anbieterin von Heizkörpern und Lüftungssystemen. Das in der vierten Generation familiengeführte Unternehmen mit Hauptsitz im Schweizer Gränichen beschäftigte Ende 2011 3’100 Mitarbeitende in 20 verschiedenen Ländern.

01. April 2012
Eclat verlegt ihren Standort auf den Zürichsee. Am 30. März wurde der Kaufvertrag für die künftige MS Eclat unterschrieben. Nach einem
Eclat verlegt ihren Standort auf den Zürichsee. Am 30. März wurde der Kaufvertrag für die künftige MS Eclat unterschrieben. Nach einem Umbau ist der Stapellauf des Agenturschiffs für das Frühjahr 2013 angesetzt – pünktlich zum 25-jährigen Firmenjubiläum.
«Mein Wunschberuf als Kind war Kapitän. Das Leben hat eine andere Bahn eingeschlagen, doch die Sehnsucht ist geblieben. Ich bin glücklich, nach 23 Jahren am rechten Seeufer meinem Kindheitstraum ein grosses Stück näher gekommen zu sein.» so Daniel Zehntner, Gründer und Inhaber von Eclat. Am 30. März 2012 hat Eclat den Kaufvertrag für die zukünftige MS Eclat unterschrieben und die Weichen gestellt für den Umzug auf den Zürichsee. Die erste seetaugliche Agentur zu sein, erfordert einige Vorbereitungen und Umrüstungen, und so ist der Stapellauf für das Firmenjubiläum im Frühjahr 2013 geplant.
MS Eclat – Inspiration und Horizonterweiterung
Eclat pflegt eine Unternehmenskultur des leidenschaftlichen Arbeitens, und dies soll die MS Eclat erlebbar machen. «Für und mit Eclat zu arbeiten, soll Spass machen!», so Janine Widler, Head of Consulting. «Ab nächstem Jahr können wir hierfür auf die Inspiration des offenen Wassers und der steten Bewegung zählen.» Probeweise wurden bereits Meetings und Workshops auf dem Zürichsee abgehalten. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv: «Die Weite des Sees ist definitiv horizonterweiternd! Nach dem Ablegen scheinen die Probleme an Land zu bleiben und das Gehirn wird frei für kreative Ideen.», führt Janine Widler aus.
Der eigene Auftritt wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls überarbeitet. Aus «Eclat – brand matters» wird «MS Eclat». Die Wortmarke wird mit einem Anker als Teil des visuellen Auftritts ergänzt: «Der Anker soll verdeutlichen, dass wir bei aller Freiheit, die wir geniessen, nicht an Bodenhaftung verloren haben“, sagt Helm Pfohl, Head of Design.
Norwegisches Postschiff und Stapellauf
Aus Kostengründen war der Erwerb eines ausgemusterten Kursschiffs der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft nicht möglich. Eclat wurde schliesslich durch Zufall in Bergen (Norwegen) fündig: Eine ehemaliges Postschiff konnte günstig übernommen werden. Der tiefe Einstandspreis rechtfertigt die aufwändige Überführung in die Schweiz und die Umrüstung zur Agentur. Aufwändig gestalten sich auch die nötigen Abklärungen zu Bewilligungen und Ankerplätzen mit der Zürcher Seepolizei und der Gemeinde Erlenbach, wo das Schiff nach Geschäftsöffnungszeiten vor Anker liegen wird. «Wir sind zuversichtlich, dass die MS Eclat Anfang April 2013 vom Stapel laufen kann», sagt Daniel Zehntner.
Flexibilität für Kundenmeetings
Der Unterhalt und Betrieb eines Schiffs verlangt von der 17-köpfigen Besatzung ein erhöhtes Engagement. «Jobrotation» bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn es ergeben sich neue Jobprofile, wie z.B. dasjenige des Kapitäns und des Smutje. Ob diese Stellen intern besetzt werden, ist noch offen. Bewerbungen werden jedoch gerne entgegen genommen.
Aus ökologischen Gründen und um die Kursschifffahrt nicht zu beeinträchtigen, wird das Schiff nicht immer in Bewegung sein. Grössere Verschiebungen werden voraussichtlich nur für Kundenmeetings stattfinden – beispielsweise bei Lindt & Sprüngli in Kilchberg oder Swiss Life am Mythenquai. Ansonsten liegt die MS Eclat an genau definierten Orten im See vor Anker. Auf der Eclat-Website werden die GPS-Koordinaten der MS Eclat in Echtzeit angezeigt. Eine App zur Standortbestimmung der MS Eclat ist in Planung.
Nachhaltig wirtschaften – dank der ETH
Eclat verpflichtet sich seit ihrer Gründung sowohl betriebsintern als auch in ihren Beratungsleistungen der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit. Die MS Eclat soll deshalb autark und mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umrüstung steht unter der Leitung des an der ETH angesiedelten Competence Center Energy and Mobility (CCEM). Voraussichtlich wird die MS Eclat nicht komplett auf einen Dieselantrieb verzichten können, auch damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Für Telefon und Internet müssen passende Lösungen gefunden werden. Der laufende Ausbau der mobilen Datenkommunikation erleichtert jedoch dieses Unterfangen.


16. März 2012
Eclat geht neue Wege: im Rahmen der Eclat Experience Days erhielten Jugendlichen während drei Tagen Einblick in den Arbeitsalltag einer
Eclat geht neue Wege: im Rahmen der Eclat Experience Days erhielten Jugendlichen während drei Tagen Einblick in den Arbeitsalltag einer Kreativagentur. Für junge Menschen ist es nicht einfach, den Einstieg in die Berufsausbildung zu finden. Unternehmen stehen in der Verantwortung, dafür Unterstützung zu bieten. Aufgrund der grossen Nachfrage werden die Schnuppertage im April wiederholt.

Sechs Schülerinnen und Schüler aus der Region Zürich haben vom 12. – 14. März bei Eclat die unterschiedlichen Berufsfelder einer Kreativagentur kennengelernt: vom Markenberater über die Grafikdesignerin bis hin zur Polygrafin. In Lektionen haben erfahrene Eclat-Teammitglieder unter anderem den Entstehungsprozess von Publikationen aufgezeigt und Know-How über die Druckproduktion vermittelt. Die Jugendlichen haben in Teams ein Konzept entwickelt, selbständig eine gestalterische Aufgabe gelöst und zum Abschluss Tipps fürs Bewerbungsschreiben erhalten.

Education Matters
Helm Pfohl, Head of Design und Mitglied der Geschäftsleitung von Eclat, hat die Eclat Experience Days ins Leben gerufen: «Als betont nachhaltiges Unternehmen sehen wir es als unsere Pflicht an, einen Beitrag an die Ausbildung der nächsten Generation von Talenten zu leisten.» Eclat ist darum auch ein Lehrbetrieb und bietet Studenten halbjährige Praktika im Design und in der Beratung an.
«Mega gechillt»
«Unterhaltsam, lehrreich und mega gechillt» war das Feedback der sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die nächsten Eclat Experience Days finden vom 2.-4. April statt. Voraussetzung für die Teilnahme sind gestalterische Begabung, Neugier und Interesse an den Berufen in einer Kreativagentur.
21. Februar 2012
Vom integrierten Reporting bis zur nachhaltigen Medienproduktion: prozessorientiert konzipiert und nachhaltig umgesetzt. Welche Trends der
Vom integrierten Reporting bis zur nachhaltigen Medienproduktion: prozessorientiert konzipiert und nachhaltig umgesetzt.
Welche Trends der integrierten Berichterstattung zeichnen sich heute in der Unternehmenslandschaft Schweiz ab? Was sind die drei wichtigsten Erfolgskriterien eines guten Nachhaltigkeitsreportings? Welche Label und Zertifikate sind zu beachten und was bedeuten sie? Was haben wir uns unter einer glaubhaften klimaneutralen Produktion von Druckerzeugnissen vorzustellen? Gemeinsam mit Öbu, Druckerei Feldegg, Neidhart + Schön Group und Papyrus lädt Eclat zum Proofit-Apéro ins Schärer-Areal.
Datum: Donnerstag, 26. April 2012, 17:00 - 19:00 Uhr
Ort: Eclat, Schärer-Areal, Seestrasse 78, 8703 Erlenbach ZH
Programm und Anmeldung: www.proofit.ch
17. Januar 2012
Wie sieht verantwortliches Handeln im Finanzsystem der Zukunft aus? Am 12. Januar 2012 haben sich rund 80 Gäste bei Eclat eingefunden, um
Wie sieht verantwortliches Handeln im Finanzsystem der Zukunft aus? Am 12. Januar 2012 haben sich rund 80 Gäste bei Eclat eingefunden, um Antoinette Hunziker-Ebneters Ausführungen zu lauschen. Die Finanzexpertin und frühere Chefin der Schweizer Börse zeigte auf, wie der Umgang mit Geld in den letzten Jahrzehnten solide Werte unserer freien Gesellschaft untergraben hat – und blieb optimistisch, was die Zukunft des nachhaltigen Anlegens betrifft.

Credit Default Swaps, Nahrungsmittel-Spekulationen, goldene Fallschirme: Die Finanzindustrie scheint in den vergangenen Jahren jegliche Relationen zur Ressource Geld verloren zu haben. Auch das aktuelle Beispiel aus der Teppichetage der Schweizer Notenbank werfe die Frage nach dem edlen Umgang mit Geld auf, so Daniel Zehntner, CEO Eclat, in seiner Einführung zum nunmehr siebten Eclat-Anlass für geistiges Futter.
«Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.» Mit diesem Zitat von Henry Ford eröffnete Antoinette Hunziker-Ebneter ihr Referat im Lichthof des Erlenbacher Schärer-Areals. Sie zeigte, wie Geld nicht als Mittel zur Erreichung einer guten und gerechten Gesellschaft eingesetzt wird, sondern die Gesellschaft – und damit auch die Wirtschaft – sich den Renditewünschen der Investoren beugen muss.
Ein nachhaltiges Finanzsystem, so die Kernbotschaft, dient der Gesellschaft und der Umwelt. Es ist Mittel zum Zweck und kein Selbstzweck. Es arbeitet mit angemessenen, transparenten und nachvollziehbaren Prinzipien, gründet auf Kongruenz zwischen Preis und Wert und basiert auf einer verantwortungsbewussten Risikokultur. Es ermöglicht und fordert Verantwortung von allen Beteiligten. Dafür, so Antoinette Hunziker-Ebneter, brauche es einen verbindlichen und wirksamen ordnungspolitischen Rahmen. Der Übergang zu nachhaltiger Lebensqualität müsse von vier globalen Evolutionen ausgehen, die auch Revolutionen sein können: eine neue Zivilgesellschaft als globale Kraft, eine ökosoziale Marktwirtschaft, ein nachhaltiges Finanzsystem und neue Formen sozialer Interaktion. Antoinette Hunziker-Ebneter zeigte sich zuversichtlich, dass wir diesen Wandel noch miterleben werden
Nach einer Stunde geistiger Nahrung wurde die Aufmerksamkeit auf das leibliche Wohl gelenkt und die entstehenden Diskussionen dazu genutzt, auf das neue Jahr anzustossen.
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