Inhalt folgt Gestaltung und andere Einsichten


Man könnte denken, Geschäftsberichte zu gestalten, sei bei Eclat in den vielen Jahren zur Routine geworden. Dabei ist jeder Auftrag anders gelagert und weckt unser Interesse von neuem, wie der Rückblick auf die Saison zeigt.

Die individuellen Aufgabenstellungen sind für uns das Salz in der Suppe. Zum Beispiel weil wir Gelegenheit erhalten, Neues auszuprobieren. Bei ABB ging es darum, aufzuzeigen wie die Leseführung verbessert werden kann und damit zusammenhängend, wie am Ende mehr vom Inhalt beim Leser hängen bleibt. Zu diesem Zweck haben wir eine Systematik der potentiellen Angriffsflächen entwickelt, die wir nun auch andernorts zur Anwendung bringen können.

Bei der Liechtensteinischen Landesbank haben wir erfolgreich erprobt wie die Formel «design follows content» in «content follows design» umgedreht wird. Die Voraussetzung dafür ist ganz einfach: ein gutes Einvernehmen zwischen Grafiker und Autoren auf Kundenseite.

Im vergangenen Jahr konnten wir sowohl den Flughafen Zürich, als auch die Zuger Kantonalbank als Neukunden gewinnen. Beide Geschäftsberichte haben auf den ersten Blick nur leichte Veränderungen erfahren. Auch wenn wir unseren Namen durchaus als Programm verstehen, Eclat lässt sich gerne auf einen evolutionären Prozess ein. Die Zündung der nächsten Stufe ist bei beiden Berichten bereits ausgelöst.

Der Pharmazulieferer Siegfried hält derzeit sowohl die Corporate Communications als auch Eclat als Agentur auf Trab durch Zukäufe und Wachstum. Für den Geschäftsbericht entstand die Idee mit der Analogie zum Strategiespiel «Connect Four». Mit «Connect Six» wird zum Ausdruck gebracht werden, wie Siegfried bestehende und neue Standorte dank Cleverness auf eine Linie bringt und so als Gewinnerin hervor geht.

Insgesamt haben wir 2014/2015 zehn Geschäftsberichte plus ein Nachhaltigkeitsbericht gestaltet. Zusätzlich sind drei Geschäftsberichte mit unserem Konzept neu aufgelegt worden. Unter den betreffenden Kunden sind elf börsenkotierte Unternehmen, ein staatlicher Konzern, eine Stiftung im Hochschulumfeld sowie eine NPO mit sozialem Engagement. Noch in der Pipeline ist der Bericht eines Vereins im Bildungswesen.